Goodby Hausdruckerei

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Schweizer Unternehmen, Banken, Behörden und Hochschulen produzieren jeden Tag riesige Mengen an Drucksachen. Das Drucken ist ein wichtiger, leider oft vernachlässigter Kostenfaktor. Für die Famo-Druck AG aus Alpnach sind diese Fakten Grund genug, die Beschaffung von Drucksachen nach Kostenfressern zu untersuchen und Sparpotentiale freizusetzen.

Die grundsätzliche Frage lautet: Selbermachen oder outsourcen? Könnten die Mitarbeiter die vielen Stunden, die sie mit der Erstellung von Drucksachen verbringen, nicht für andere Arbeiten nutzen? Warum sollte man diese Aufgaben nicht einem Dienstleister überlassen, der dafür direkt vor Ort tätig wird, die Funktion des Corporate Printers übernimmt und dafür eine eigene Web-to-Print Plattform zur Verfügung stellt?

Eine Studie des Drucker-Herstellers Canon untersuchte 2009 die Strukturen und Vorteile der innerbetrieblichen Produktion von Drucksachen. Ein Team von Absolventen des Rochester Institute of Technology interviewte hierzu annähernd 700 Manager von CRD/Hausdruckereien und Drucksachen-Einkäufer. Allein in der Schweiz gibt es z.B. mehr als 300 Hausdruckereien. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass Hausdruckereien ihren Unternehmen finanzielle Vorteile bieten, solange sie günstiger, schneller und flexibler produzieren als externe Dienstleister und über modernste digitale Druck- und Endverarbeitungssysteme verfügen. Sie müssten schliesslich keine Rücksicht auf Gewinnmargen nehmen und durch die Nähe zu ihrem „internen“ Auftraggeber werden die Aufträge schneller produziert. Allerdings verkaufen Hersteller wie Canon oder Ricoh weltweit rund die Hälfte ihrer digitalen Drucksysteme in den innerbetrieblichen CRD-Markt. 

Seit der Veröffentlichung dieser Studie hat sich die Lage auf dem Druckmarkt  immens verändert. Der E-Commerce hat den Markt erobert und die digitale Kommunikation bringt eine grundlegendeVeränderung des Druckmarkts mit sich. Viele Druckaufträge werden kleiner, da immer mehr Dokumente elektronisch geliefert und gedruckte Marketingmaterialien mit digitalen Kanälen verlinkt werden. Der Digitaldruck löst den Offsetdruck in allen Bereichen mehr und mehr ab und ermöglicht es, Drucksachen immer mehr zu personalisieren. Um sich aus der Masse herauszuheben, werden immer mehr Drucksachen hochwertig veredelt und Web-2-Print vereinfacht den Bestellprozess im Einkauf. 

Viele Hausdruckereien stoßen hier an ihre Grenzen. Sie arbeiten aufgrund hoher Fixkosten, dazu zählen auch die Mitarbeitergehälter, oder ineffizienter Workflows nicht kosteneffektiv. Veränderungen sind oftmals nur zäh umzusetzen. Ihre technische Ausstattung befindet sich nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik und die Ausbildung der z.T. fachfremden Mitarbeiter an neuen Technologien ist ungenügend. 

Auch wenn der farbige Digitaldruck es den Hausdruckereien ermöglicht, viele Druckerzeugnisse selbst zu produzieren, gibt es viele Jobs, die ihre Möglichkeiten  übersteigen. Die Gründe dafür sind vielfältig: die Auflage ist zu hoch, der Broschürenumfang zu dick, das Bogenformat zu groß und der Termin zu kurzfristig. Hier macht es Sinn, diese Jobs an einen externe Druckdienstleister auszulagern, oder gleich die Geschäftsidee der Schweizer Famo-Druck AG in Anspruch zu nehmen. Sie übernimmt als „externe Hausdruckerei“ ganze Teile oder den kompletten Service der CRDs und spart ihren Kunden so Druckkosten im zweistelligen Prozent-Bereich. Eine typische Win-Win-Situation.

„Wir fragen unsere Kunden, wie wir sie unterstützen können und eliminieren die häufig anzutreffenden Kostenfresser. Wenn gewünscht, kümmern wir uns um alles, erledigen also auch Aufgaben im Haus der Auftraggeber“, erklärt Beat Vogel, Geschäftsführer der Famo-Druck AG. Übergibt ein Unternehmen Aufgaben der Hausdruckerei an die Famo-Druck AG, wird es deutlich flexibler: Bei Arbeitsspitzen ist der Einsatz von eigenen Mitarbeitern etwa nachts, an Wochenenden oder an wechselnden Orten häufig durch Betriebsvereinbarungen unmöglich. Die Famo-Druck AG ist auf solche Einsätze vorbereitet. „Wir drucken und binden auch Broschüren mit mehr als 300 Seiten pro Dokument und können spezielle Finishing-Methoden, Weiterverarbeitungen und Personalisierungen übernehmen, die jede Hausdruckerei überfordern.“ Über die Kundenanbindung an ein Web-2-Print-Portal ist eine schnelle Produktion mit Expresslieferung gewährleistet. Ein persönlicher Ansprechpartner kümmert sich um die Kundenbelange und die Diskretion im Umgang mit sensiblen Daten ist jederzeit gewährleistet.  

In der ganzen Schweiz betreut der Alpnacher Druckdienstleister Outsourcing-Projekte seiner Kunden, darunter den Fahrstuhlhersteller KONE in Brüttisellen. „Die größten Vorteile des Inhouse-Outsourcing sind, dass Kapazitätsschwankungen abgefedert und die Fixkosten flexibel gesenkt werden können.“, bringt Beat Vogel die Vorteile des Outsourcings von Druckdienstleistungen auf den Punkt. Mehr Informationen darüber, wie man beim Einkauf von Drucksachen sparen kann, gibt es auf www.kostenfresser.ch.

 

Posted on Juni 20, 2016 in All, Pressetexte, Uncategorized

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